In Kooperation mit der VHS-Gladbeck ist der erste Segelflugkurs beim Fliegerclub Gladbeck und Kirchhellen e.V. „gestartet“.

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Die zehn Teilnehmer trafen sich am letzten Donnerstag im Vereinsheim der Flugspotgemeinschaft am Flugplatz Dinslaken/Schwarze Heide. Zur Vorbereitung auf ihre ersten Flüge in einem Segelflugzeug werden den Teilnehmer an vier Abenden die wichtigsten theoretischen Grundlagen des Fliegens vermittelt. Dabei wird auf die Erfahrung der Fluglehrer und Piloten des Vereins zurückgegriffen, die jedes Jahr viele Flugschüler unterrichten.

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Am ersten Abend wurde die Physik des Fliegens erklärt. Wie kann es sein, dass ein mehr als 500 Tonnen (A380!) schweres Flugzeug vom Boden abhebt? Welche Kraft hält ein Flugzeug in der Luft? Mit anschaulichen und verblüffenden Versuchen zeigte Bernhard Große-Kreul, ein ehemaliger Physiklehrer und langjähriger Segelflugpilot im Verein, warum ein Flugzeug überhaupt fliegt.

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Als nächstes wurde der „Motor“ eines Segelflugzeugs von Helmut Hengmith erklärt. Was ist Thermik und wie entsteht sie? Was ist „gutes Wetter“ für einen Segelflieger und wie kann man es erkennen? Die meteorologischen Grundlagen sind für den Segelflug mindestens ebenso wichtig wie die physikalischen Gesetze des Fliegens.

Danach wird der Arbeitsplatz des Piloten erklärt. Welche Instrumente sind im Cockpit eines Flugzeuges vorhanden? Wie funktionieren die Instrumente? Welche Instrumente funktionieren auch ohne Batterie, und warum? Piloten müssen sehr viel über die Technik ihres Flugzeuges wissen.

Aber auch die „Straßenverkehrsordnung“ der Luft muss ein Pilot kennen. Wir bewegen uns im Luftraum mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Fluggeräten, die alle sicher wieder landen wollen. Auch die Grundzüge der Luftraumsicherheit und der Navigation werden den Teilnehmern vermittelt. Bevor es dann zum praktischen Teil des Kurses kommt, müssen die Teilnehmer auch noch in die Abläufe am Flugplatz eingewiesen werden.

Ab Mitte März nehmen die Teilnehmer dann endlich im Cockpit eines Segelflugzeugs Platz. Die theoretischen Grundlagen werden an vier Wochenenden in die Praxis umgesetzt. Jeder Teilnehmer kann bei 10 Starts an der Winde am Flugplatz Dinslaken/Schwarze Heide das Erlebnis genießen, wie ein Vogel zu fliegen. Vielleicht erfüllt sich der eine oder andere Teilnehmer ja einen Jugendtraum und fängt danach mit der Pilotenausbildung an.

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